Schloss Hartheim – Die Normalität des Bösen

Ausschnitt_Schloss_Hartheim_mit_Rauch

Ein Renaissance-Schloss in Oberösterreich in der Nähe von Linz. Man hat die Berge entweder noch nicht vor sich oder gerade hinter sich gelassen und befindet sich in einer Ebene mit flachen Hügeln. Im Winter meist Grau und nass ist es hier eher im Sommer schön. Das Schloss Hartheim war um ca. 1600 gebaut worden. Es hatte ein paar Besitzerwechsel gegeben und war schliesslich im Jahr 1898 in ziemlich heruntergekommenen Zustand an den österreichischen Kaiser Franz Josef geschenkt worden, um daraus eine „ Anstalt für Schwach- und Blödsinnige, Idioten und Cretinöse“ zu machen, wie auf einem Schild am Eingang verewigt ist.

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wir sind da in bregenz über die grenze mitm flexbus, wie heisst der, bus und da waren kontrollen, die sind raus, zoll und haben geredet, vor dem bus, die polizei hat mit den dunklen geredet, vor dem bus, und dann sind die wieder eingestigen!! Ja. Das sind gar keine richtigen flüchtlinge, das sind einwanderer, da muss man erst mal die begrifflichkeiten klären, und dann sind die mitgefahren, die polizeit tut da nichts! – Die getrauen sich nicht! Meine eltern haben für ein butterbrot 12 Stunden gearbeitet. Das waren echte kriegsflüchtlinge! aber die. Da wo der Marco Polo, da kommt jetzt auch irgend so eine Bäckerei rein. Da hab ich ja meine mantel gekauft noch. Da war aber so ein kleiner verkäufer, sehr klein, den mag ich nicht, weil der hat mal mir, also ein kleid, das mit sehr gefallen hat, also das fand er passe mir nicht. hat es dir geapsst? vielleicht, später dann. Aber dann war der eigentlich ein guter verkäufer. arbeitet eigentlich der grosse neger noch als sassi beim herbert? assi darf man nicht mehr sagen, der ist ist jetzt festangestellter. der kauft bei euch die milch lisel? ich fand den marco polo sehr struktiert. die trug doch immer diese ojeans aus italien, da sah sie blöd drin aus, finde ich. früher hatten die richtige markenartikel. sie hat mir gleich geglaubt, grösse 40 und mir hat es auch gleich gefallen, das dirndl und mit silberknöpfen und sie hat nicht mehr gefragt und nicht schlecht für mein alter 40 grösse, 80 hingeblättert, und jetzt kennt die verkäuferin ihre chefin meine cousine die hennie und die hat hat mich angerufen, jetz war das preisschild falsch, 800 Euro! Oh. Ja das Dirndl hab ich noch. Ich mags ihnen gönnen hat sie gesagt. Die Chefin weil machen konntens jetzt auch nichts mehr. Da hab ich doch diesen mantel gekauft. ach ja?

das leben

Meine Urgrossmutter, so erzählt mein Vater, hat ihm die Welt schon als Kind ganz genau erklärt:

„Schau, wir Menschen wie gehen alle in einem grossen Zug miteinander auf einer grossen Strasse. Die Allee einer Hauptstadt vielleicht. Und am Anfang, ja da bist du ganz vorne im Zug,wirst sogar geschoben, musst nicht selber gehen und denkst, die laufen alle hinter mir her. Stolz führst du ihn an.

Und dann wirst du langsam nach hinten gereicht, erst zu den grösseren Kinder, die sich necken. Du wirst merken, dass die gut über 20 Jährigen einen grossen schwarzen Holzkasten tragen, einen Sarg und dass alle schwarz gekleidet sind.

Und vielleicht darfst du den Sarg auch eine Zeitlang tragen, mit tapferer ernster Miene. Als du ihn abgibst, merkst du, dass man inzwischen in einem Vorort gekommen ist. Weniger Häuser und mehr Wiesen. Und dann geht es immer umso langsamer vorwärts und damit in der Gruppe weiter nach hinten. Und der Abstand nach vorne wird grösser und die Gruppe in der du gehst wird kleiner und kleiner, jedes mal wenn du dich zu den Bergen am Horizont umdrehst. Und irgendwann gehst du ganz alleine.

Manchmal kommt noch nebert vorbei. Eine alte Freundin die mit dir geht für eine Zeit. Oder Männer, die sich verzweifelt nochmal aufraffend, versuchen, die anderen aufzuholen und vielleicht umkippen und liegen bleiben. Und du gehst weiter, stetig und bedacht, weil du inzwischen ganz genau weisst, wie man geht. Und irgendwann bist du allein auf weiter weissen Ebene und merkst, da kommt keiner mehr von hinten. Du bist der letzte. Dann bleibst du stehen und verschwindest für immer.“

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österreich woche @ konverter zürich

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